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DIN
klassifiziert die Schriften neu
Artikel
erschienen in
Ausgabe Oktober 1998
Viele
Menschen mit unterschiedlicher fachlicher Vorbildung haben heute
mit Schriften und Schriftanwendung zu tun.
Das Deutsche
Institut für Normung e.V. (DIN) legt mit dem Norm-Entwurf
DIN 16518 "Klassifikation der Schriften" eine
Überarbeitung der seit 1964 bestehenden DIN-Norm vor. Der
Norm-Entwurf (Ausgabe September 1998) wird der Fachwelt zur Stellungnahme
bis zum 31. Dezember 1998 vorgelegt.
Die vorgesehene
Neufassung der DIN-Norm ordnet die Welt der abendländischen
Schriften in eine Matrix mit 5 Hauptgruppen:
- Gebrochene
Schriften
- Römische
Serifen-Schriften
- Lineare
Schriften
- Serifenbetonte
Schriften
- Geschriebene
Schriften
und eine
im Prinzip unbegrenzte Anzahl von Untergruppen, die auf stilistischen
Merkmalen fußen.
In dem zur
Diskussion gestellten Norm-Entwurf, der die Verständigung
über Schriften erleichtern soll, sind 28 Matrixfelder besetzt.
Die Eingruppierung erfolgt nach entsprechend nachvollziehbaren
Merkmalen und ist jeweils durch mehrere Beispiele veranschaulicht.

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