|
Aktuelle Artikel und Nachrichten rund um die technische Dokumentation finden Sie im Nachfolgemagazin der doculine news, den transline tecNews
Dokumentenmanagement-Systeme:
Anforderungen aus der Technikredaktion
Artikel
erschienen in
Ausgabe September 1999
Von
Christoph Altenhofen
Inhaltsübersicht:
In
letzter Zeit wird viel über die erheblichen Einsparpotentiale
gesprochen, die Dokumentenmanagement-Systeme (DMS) für die
Erstellung technischer Dokumentation bieten können. Aber
welchen Anforderungen muss ein DMS genügen, das speziell
auf die Bedürfnisse der Technikredaktion zugeschnitten ist?
Im folgenden seien zunächst die Arten und der grundsätzliche
Aufbau von Dokumentenmanagement-Systemen skizziert. Anschließend
geht es darum, aus den technischen, redaktionellen und organisatorischen
Aspekten moderner Dokumentationserstellung Aufgabenschwerpunkte
abzuleiten, die ein DMS für den Einsatz in der Technikredaktion
erfüllen sollte.

Arten von Dokumentenmanagement-Systemen
Dokumentenmanagement-Systeme
(DMS) müssen alle Phasen des gesamten Dokumentenlebenszyklus
unterstützen. Dieser Zyklus beginnt mit der Erstellung bzw.
dem Eingang eines Dokuments und schließt entweder mit seiner
dauerhaften Ablage oder mit seiner definierten Vernichtung. Dazwischen
liegt die Erschließung des Dokumenteninhalts, die vorübergehende
Speicherung, die Langzeitarchivierung, das Retrieval, die Bearbeitung,
der Ausdruck und die Übermittlung des Dokuments an andere
Stellen.
Grundsätzlich
können Dokumentenmanagement-Systeme bezüglich der Schwerpunkte
ihrer Funktionalität in drei Gruppen eingeteilt werden:
- Ablage-
und Archivierungs-Systeme
- Retrieval-
oder Recherche-Systeme
- Vorgangsunterstützungs-Systeme
 |
|
Komponenten
eines Dokumentenmanagement-Systems
|
Systeme
zur Ablage und Archivierung legen ihren Fokus auf die Dokumentenablage.
Hierbei wird zwischen der normalen Speicherung (z.B. während
des Entstehungszyklus von Dokumenten) und der Langzeitarchivierung
unterschieden. Auch die automatische Versionierung von Dokumenten
gehört in das Gebiet der Archivierung. Als Archivierungsmedien
kommen sowohl magnetische als auch eine Reihe optischer oder magneto-optischer
Medien (CD-R, WORM, DVD oder MOD) zum Einsatz.
Retrieval-Systeme
legen den Schwerpunkt auf die Bereitstellung von Informationen
und Dokumenten, die in Datenbanken und Archiven abgelegt sind.
Sie greifen auf den Inhalt der Dokumente zu und eignen sich daher
besonders für Aufgaben, bei denen der Zugriff auf Informationen
und nicht auf ein spezifisches Dokument notwendig ist. In diese
Klasse lassen sich beispielsweise die Volltext-Recherche-Systeme
einordnen.
Unter
Vorgangsunterstützung wird hier das elektronische Weiterleiten
von Dokumenten an weitere Bearbeitungsstationen verstanden, wobei
zwei Werkzeugkategorien zu unterscheiden sind: Reine Workflow-Systeme
unterstützen solche Vorgänge gemäß einem
definierten Ablauf. Daneben bieten auch Groupware-Systeme Funktionalitäten
zur elektronischen Weiterleitung von Dokumenten; diese erfolgt
hier jedoch nicht automatisch anhand eines vordefinierten Vorgangs,
sondern wird vom Bearbeiter explizit angegeben.
Viele Systeme
vereinen die verschiedenen Funktionalitäten jedoch auch in
unterschiedlichen Ausprägungen miteinander. So existieren
etwa Systeme, die schwerpunktmäßig den Bereich der
technischen Dokumentation abdecken. Solche Systeme unterstützen
die Dokumentationserstellung beispielsweise durch geeignete Anbindungen
an Publishing-Systeme bzw. bieten Unterstützung für
die modulare Zerlegung oder für SGML/XML.
Aufbau eines Dokumentenmanagement-Systems
Die
meisten Dokumentenmanagement-Systeme verwenden eine relationale
Datenbank, um die für den Zugriff auf die Dokumente notwendigen
Informationen zu halten. Diese Informationen, die man mit Schlagwort,
Index oder Attribut bezeichnet, werden bei der Suche nach Dokumenten
verwendet und beinhalten die sogenannte Metainformation über
ein Dokument, also beispielsweise den Namen des Autors oder dem
Dokument zugeordnete Stichworte. Die Datenbank enthält für
jeden Dokumenttyp, der im DMS definiert ist, eine eigene Tabelle
mit den für diesen Typ spezifischen Informationen. Ebenso
ist in dieser Tabelle der Eintrag des physikalischen Ablageorts
des betreffenden Dokuments enthalten. Die Dokumente werden somit
nicht in der Indexdatenbank, sondern in einem anderen Bereich
des DMS abgelegt.
 |
|
Grundsätzlicher
Aufbau eines Dokumentenmanagement-Systems
|
Neben den
beschriebenen Informationen muss das Dokumentenmanagement-System
eine Reihe weiterer Informationen halten, die zur Administration
des Systems erforderlich sind. Hierzu zählen beispielsweise
Informationen über zugelassene Benutzer, deren Zugriffsrechte
oder die vorgesehene Archivierungsstrategie. Für die Haltung
dieser Informationen wird ebenfalls die relationale Datenbank
verwendet.
Die Dokumente
selbst stellen für das klassische Dokumentenmanagement-System
quasi eine Black Box dar, die nicht weiter interpretiert wird.
Dieses Prinzip ermöglicht es, dass ein DMS beliebige Datenformate
verwalten kann. Der Zugriff auf die Dokumente kann in diesem Fall
natürlich nur über die separat zu definierenden Indexattribute
erfolgen.
Besondere
Anforderungen technischer Redaktionen
Betrachtet
man das Umfeld der Erstellung technischer Dokumentation, so kann
man dieses in redaktionelle, technische und organisatorische Aspekte
unterteilen. Viele Aspekte lassen sich dabei nicht eindeutig einem
Bereich zuordnen bzw. haben entsprechende Auswirkungen in anderen
Bereichen. Aus diesem Grund sind im folgenden einzelne Aspekte
mehrfach unter verschiedenen Blickwinkeln aufgeführt.
Redaktionelle Aspekte
Technische
Dokumentation an sich ist eine hochkomplexe Angelegenheit. So
nimmt der Anteil an Multimedia-Inhalten zu. Bei der Verwendung
von multimedialen Inhalten ist mit großer Sorgfalt vorzugehen,
damit ihr Einsatz sinnvoll ist und den Aufwand zur Erstellung
rechtfertigt. Daneben haben Dokumentationen oft einen großen
Umfang und müssen Informationen beinhalten, die sich eventuell
an unterschiedliche Nutzerkreise (End-Anwender, Techniker etc.)
wenden.
Leider
wird die Erstellung der technischen Dokumentation noch immer bei
so manchem Hersteller von den Entwicklern der Produkte selbst
durchgeführt. In einem solchen Fall ist davon auszugehen,
dass die Dokumentation aufgrund der Tatsache, dass sie nicht von
für diese Aufgabe qualifiziertem Personal erstellt wird,
in der Regel keine solch hochwertige Qualität besitzt wie
beim Einsatz von speziell ausgebildeten technischen Redakteuren.
Außerdem ist es bei diesem Personenkreis, für den die
Dokumentation oft ein notwendiges Übel" darstellt,
nur schwer möglich, entsprechende Werkzeuge als Autorensystem
einzusetzen, weil eine ausgiebige Schulung der Entwickler durchgeführt
werden müsste was aus finanziellen oder terminlichen
Gründen meist nicht umsetzbar ist. Es lässt sich jedoch
feststellen, dass dieser Aspekt zunehmend an Bedeutung verliert,
da die meisten Hersteller erkannt haben, wie entscheidend eine
gute Dokumentation für die langfristige Akzeptanz ihrer Produkte
ist.
Gleichzeitig
findet die Erstellung der technischen Dokumentation häufig
unter großem Zeitdruck statt. Dieser Aspekt, der dazu führt,
dass höchste Ansprüche an ein System zur Unterstützung
der redaktionellen Arbeit gestellt werden, ist dabei nicht auf
den Fall der Erstellung durch Entwickler beschränkt. Auch
die meisten Technikredaktionen klagen über diesen Zeitdruck,
der ihnen oftmals nicht mehr die Gelegenheit gibt, die erstellte
Dokumentation mit der eigentlich erforderlichen Sorgfalt nochmals
zu prüfen. Neue Systeme, die in diesem zeitlich hoch angespannten
Umfeld zum Einsatz kommen sollen, müssen die Arbeit mit einer
entsprechend hohen Zuverlässigkeit wirkungsvoll unterstützen.
Komplexe
technische Dokumentation wird oftmals von mehreren Autoren gleichzeitig
erstellt. Die notwendigen Unterstützungsmöglichkeiten
zur gegenseitigen Abstimmung und Zusammenarbeit, wie beispielsweise
gemeinsame Datenbestände mit Zugriffsschutz, sind jedoch
oft nicht implementiert. Dies hat zur Folge, dass die zur Erstellung
notwendige Abstimmung aufwendiger ist, als sie beim Einsatz entsprechender
Systeme wäre.
Außerdem
kann es vorkommen, dass unterschiedliche Autorengruppen für
unterschiedliche Medien eingesetzt werden. Dies hat zur Folge,
dass Inhalte unter Umständen mehrfach beispielsweise
für Papier, Online-Hilfe und CD-ROM erstellt werden.
Mögliche Einspareffekte durch Vermeidung dieser Redundanz
sind mit dem Einsatz eines medienneutralen Datenformats realisierbar.
Der Aufwand, den eine Umstellung der existierenden Dokumentation
auf ein medienneutrales Format bedingt, wird bisher noch vielfach
gescheut auf lange Sicht erscheint er jedoch unter wirtschaftlichen
Gesichtspunkten ratsam.
Die
Problematik verschiedener Versionen der prinzipiell gleichen Dokumentation
wird noch verschärft durch die in der Regel erforderliche
Mehrsprachigkeit. So werden die einzelnen Dokumentationen eventuell
an unterschiedliche Übersetzungsbüros vergeben, ohne
dass bereits in anderen Dokumentationen übersetzte Teile
erkannt und wiederverwendet werden. Auch hier existieren somit
nicht unerhebliche Einsparpotentiale.
Technische Aspekte
Bei
technischer Dokumentation existieren in hohem Maße Querverweise
innerhalb von Dokumenten wie auch Beziehungen zwischen unterschiedlichen
Publikationen. Hier ist ein Werkzeug, das die Erstellung und Verwaltung
solcher Querbeziehungen unterstützt, als sehr hilfreich anzusehen.
Zudem
ist es wünschenswert, dass Werkzeuge, die im Unternehmen
an verschiedenen Stellen zum Einsatz kommen, bei der Dokumentationserstellung
eingebunden und als Datenquellen genutzt werden können. So
ist etwa eine Integration von CAD-Werkzeugen, mit denen beispielsweise
komplexe Anlagen entworfen werden, sinnvoll. Auch die Integration
von EDM- (Engineering Data Management) oder PPS-Systemen (Produktplanung
und -steuerung) ist ein wichtiges Hilfsmittel, um die Erstellung
typgerechter Dokumentation zu unterstützen.
Zunehmend
kommen in technischen Redaktionen Werkzeuge zum Einsatz, die strukturierte
Dokumente unterstützen. Dies bedingt, dass die Werkzeuge
zur Verwaltung dieser Dokumente ebenfalls eine Strukturierung
unterstützen sollten, da sonst Informationen bei der Ablage
verloren gehen. Diese Informationen können beispielsweise
dazu dienen, Dokumente bzw. Dokumentteile anhand von Werten in
bestimmten Elementen recherchierbar zu machen.
Auch
durch den verstärkten Einsatz von Multimedia-Inhalten verbreitert
sich das Spektrum integrierbarer Werkzeuge. Hier ist beispielsweise
die Integration von Audio- oder Video-Daten in ein technisches
Dokument zu nennen. Aber auch die Möglichkeit, CBT-Informationen
(CBT = Computer Based Training) mit einer Dokumentation zu verknüpfen,
stellt eine neue Herausforderung für Dokumentenmanagement-Systeme
dar.
Ein
modularer Aufbau der Dokumentation ermöglicht es, gleiche
Teile unterschiedlicher Dokumente nur einmal im System zu halten
und in verschiedenen Dokumentationen einzubinden. So können
mögliche Fehlerquellen, die bei Aktualisierungen latent vorhanden
sind, ausgeschaltet werden. Allerdings findet der modulare Aufbau
technischer Dokumentation bislang noch vergleichsweise selten
Anwendung.
Technische
Dokumentation wird in zunehmendem Maße auf verschiedenen
Medien publiziert. Hier ist es erforderlich, ein Werkzeug zu verwenden,
das die integrierte Bearbeitung dieser unterschiedlichen Medien
erlaubt. Idealerweise werden die Dokumente in einem medienneutralen
Format im Redaktionspool gehalten und erst bei der Publikation
auf ein spezielles Ausgabemedium etwa Papier, WWW oder
CD-ROM mit spezifischen Informationen versehen, die für
das jeweilige Publikationsmedium erforderlich sind. So ist es
beispielsweise denkbar, Anmerkungen auf Papier als Fußnote
und bei der CD-ROM-Version als Pop-up-Fenster zu realisieren.
Organisatorische Aspekte
Wenn
hier auch ein Umdenken feststellbar ist, so wird bei der Erstellung
der Dokumentation häufig noch immer ein Prozess verfolgt,
der stark auf das Medium Papier ausgerichtet ist. Eine Ausrichtung,
die sich auch auf die eingesetzten Werkzeuge bezieht. Hier wäre
eine stärkere Hinwendung zu einer Philosophie der Erstellung
von Informationen anstatt von Kapiteln wünschenswert. So
spielt es bei der Publikation auf unterschiedlichen Medien keine
Rolle, wie Abbildung und Bildunterschrift zueinander angeordnet
sind. Es ist sogar denkbar, bei einer elektronischen Publikation
Abbildungen erst auf spezielle Interaktion durch den Betrachter
in einem Pop-up-Fenster zu präsentieren.
Heutige
Dokumentation ist oft noch sehr monolithisch aufgebaut. Dies hat
zur Folge, dass Anwender mit großen Mengen von Papier versorgt
werden, jedoch nur einen unzureichenden Leitfaden erhalten, welche
Informationen in einem gegebenen Umfeld relevant sind und wo diese
Informationen zu finden sind. Bedenkt man zudem, dass oftmals
die komplette Dokumentation einer Produktfamilie aus logistischen
Gründen komplett an den Anwender übergeben wird, ist
leicht ersichtlich, dass eine individualisierte Dokumentation
für mehr Anwenderzufriedenheit sorgen würde.
Aufgrund
fehlender Unterstützung für eine modulare Dokumentation
müssen gleiche Inhalte oftmals mehrfach erstellt werden,
was erheblichen Mehraufwand zur Folge hat. Auch erschwert dies
eine Vereinheitlichung der Dokumentationserstellung und führt
bei Aktualisierungen zu Inkonsistenzen insbesondere wenn
die Erstellung dieser an sich gleichen Informationen durch unterschiedliche
Autoren erfolgt. Und nicht zuletzt beeinträchtigt diese Arbeitsweise
die Qualität und den Zeitaufwand bei der Übersetzung.
Fazit
Fasst man
die oben diskutierten Aspekte zusammen, so lassen sich die folgenden
Aufgabenschwerpunkte für Dokumentenmanagement-Systeme im
Umfeld der Technikredaktion festhalten:
Redaktionsunterstützung:
Im Bereich der Technikredaktion ist eine umfassende Unterstützung
der Redaktionsarbeit notwendig. Daher liegt das Hauptaugenmerk
auf der Verwaltung in Entstehung befindlicher Dokumente, weniger
auf der Archivierung. Weitere Schwerpunkte bilden ein ausgeprägtes
Versions- und Variantenmanagement sowie die Abbildungsmöglichkeit
des redaktionellen Workflows.
Multimedia-Inhalte:
Die Inhalte von Dokumentationen werden in zunehmendem Maße
multimedial geprägt sein. Dies setzt vom System die Verwaltung
großer Datenmengen voraus. Ferner ist es erforderlich,
dass multimediale Inhalte in unterschiedlichen Qualitätsstufen
(etwa für CD-ROM und Web) transparent verwaltet werden.
Werkzeuganbindung:
Die im Bereich der technischen Redaktionen am weitesten verbreiteten
Werkzeuge wie DTP-Werkzeuge (FrameMaker, Interleaf, Quark
Xpress) oder CAD-Werkzeuge müssen an das DMS angebunden
werden können. Häufig ist auch eine Integration
von EDM- oder PPS-Systemen gefordert.
Strukturierte Dokumente:
Technische Dokumente sind im allgemeinen sehr gut strukturierbar.
Aus diesem Grund erscheint die Unterstützung von SGML
bzw. XML immer wichtiger. Dies bedeutet, dass bei der Übergabe
eines Dokuments an das DMS dessen Übereinstimmung mit
der formalen Dokumenttyp-Beschreibung (DTD) geprüft wird.
Auch sollte eine Suchbeschränkung auf einzelne Elemente
eines Dokuments enthalten sein.
Modularisierung:
Technische Dokumentation eignet sich in der Regel sehr gut
zur Aufteilung in unterschiedliche Dokumentmodule, die je
nach Anforderung individuell zusammengefügt werden können.
Es ist also eine Unterstützung für das fallweise
Zusammenbauen von Dokumentation aus den vorhandenen Einzelteilen
erforderlich.
Wiederverwendung:
Häufig sind Dokumentteile (von technischen Hinweisen
bis zu ganzen Kapiteln) in mehreren Dokumentationen verwendbar.
Redundanz in der Datenhaltung und damit möglicherweise
entstehende Fehler bei Aktualisierungen lassen sich
so vermeiden.
Mehrsprachigkeit:
Die Systeme müssen in der Lage sein, verschiedene Sprachausprägungen
eines Dokuments bzw. der darin enthaltenen Module transparent
für den Benutzer zu verwalten. Auch eine Anbindung an
die gängigen Translation Memory Systeme (TMS) ist erforderlich.
Single Source/Multiple Media:
Technische Dokumentationen werden in zunehmendem Maße
auf unterschiedlichen Medien (Papier, Online, CD-ROM etc.)
publiziert. Hier ist es daher erforderlich, die verschiedenen
Medien aus einer Quelle bedienen zu können, was eine
entsprechende Verwaltung voraussetzt. |
Auf dem Markt
adressieren bereits einige Produkte eben diese Anforderungen.
Dennoch ist die Umstellung herkömmlicher Dokumentationserstellung
auf neue Techniken mit einem nicht zu unterschätzenden anfänglichen
Aufwand verbunden. Dieser Aufwand, der stark von der gegenwärtigen
Dokumentations-Basis abhängt, bezieht sich dabei auch oft
auf organisatorische Änderungen, die den Erstellungsprozess
beeinflussen. Mittel- bis langfristig ist der Umstieg auf Dokumentenmanagement-Systeme
jedoch in jedem Fall auch wirtschaftlich vertretbar wenn
nicht sogar unabdingbar. 
|